Neuropathie bei Greyhounds

By vugelbeerbaam

Wie man nun auf den Seiten des Institut für Genetik in Bern lesen kann, hat man eine Gentest zur Identifizierung der vererbten Neuropathie bei Greyhounds gefunden. Kostenpunkt des Gentestes ist laut den Seiten des Institutes 75,- Euro pro Hund.

Jeder Züchter der Rasse Greyhound ist also nun in der Lage, dieses Risikos des qualvollen langsamen Todes in seiner Zucht auszuschließen. Wir können nur hoffen, dass dieser Gentest auch in die Zuchtordnung des DWZRV/VDH/FCI für die Rasse aufgenommen wird. Da jeder Züchter des DWZRV für seine Zucht einen DNA Test benötigt, sollte dieses in Verbindung mit den Gentest realisierbar sein.

Bis zur Einführung des Gentest in die Zuchtordnung, liegt es an jeden Welpenkäufer diesen Gentest über die Elterntiere beim Kauf des Welpen einzusehen. Ein verantwortungsvoller Züchter wird diesen Test natürlich vorweisen können ! Es liegt also nun in den Händen der Welpenkäufer, ob man einen Greyhound aus einer gesunden Zuchtlinie kauft oder von einen nicht gerade verantwortungsvollen Züchter ! Nur die Zucht mit nicht betroffenen Hunden sollte das Ziel sein ! Die Zucht mit Trägerhunden in Verbindung mit FREI dieser Erbkrankheit eingesetzten Greys muß ausgeschlossen und verboten werden ! Nur so kann man die Erbkrankheit wieder unter Kontrolle bringen.

Werte Welpenkäufer

Natürlich wird jede weitere Zucht nun von uns in Verbindung mit diesen Gentest aufgebaut. Da leider dieser Test nun erst möglich ist, wird der F-Wurf vom Vugelbeerbaam erst im Jahre 2010 das Licht der Welt erblicken. Des weiteren werden nur Zuchthunde mit den Testergebnis „Frei“ zur Zucht eingesetzt und dieses bei beiden Zuchttieren ! Ich appelliere an die Vernunft jedes Welpenkäufers der Rasse Greyhound, sich vor dem Kauf eines Welpen die Testergebnisse der Zuchttiere einzusehen. Minimieren Sie so die das Risiko dieser heimtückischen Erbkrankheit.

 

Werte Züchter-„Kollegen“

Als bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht betroffener Züchter, unterlege ich mich trotzdem diesen Gentest um eine gesunde Linie gegenüber der Welpenkäufer zu garantieren. Ich bitte alle Züchter der Rasse Greyhound freiwillig diesen Gentest vor einer neuen Verpaarung durchzuführen. Nur so, sind wir in der Lage die „Schwarzen Schafe“ in der Greyhoundzucht zu minimieren. Diese Bitte ist nicht nur an die Züchter der Showlinien gerichtet, sondern auch an die verantwortungsvollen Züchter der Leistungsseite. Wir haben es in der Hand und ich glaube wir sind auch dazu verpflichtet gegenüber unserer Rasse Greyhound !

 

Anhang vom 22.08.2009

Man kann es sich zwar nicht vorstellen, aber es gibt doch Züchter die nun versuchen Gott zu spielen. Aus diesem Grunde bitte ich die Leser meines Blogs auch einmal diesen „Link“ zu benutzen, um zu lesen die Meinungen zu diesen Thema von mir und die der Züchterin des Kennels von Rumford Greyhounds. Noch unverständlicher wird diese Einstellung mit den Wissen, das genau diese Züchterin die Eigentümerin der Hündin „Gucci“ war. Man kennt also den Leidensweg dieser Krankheit und kennt auch die betroffenen Linien. Da genau diese Linien aber international gesehen an den vordersten Stellen bei Ausstellungen sich befinden, möchte man nicht auf dieses Zuchtmaterial verzichten !

Zitat Rumford Greyhounds: „Es wäre möglich, alle Träger auf einen Schlag aus der Zucht zu eliminieren, das wäre aus populationsgenetischer Sicht aber purer Wahnsinn, weil es zu einer extremen Einengung des Genpools führen würde – dann kann man nur warten, bis in ein paar Generationen der nächste Defekt auftaucht. Daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt absolut wichtig, auch mit Trägertieren weiterzuzüchten – mit der Einschränkung, daß sie ausschließlich mit freien Zuchtpartnern Genotyp NN verpaart werden dürfen.“

Diese Meinung kann und werde ich nicht vertreten, auch dann nicht wenn man den allerallerletzten Versuch startet. (siehe Link) Eine Wahrscheinlichkeit der weitern Popularisierung bei der Verpaarung von Trägertieren mit klinisch gesunden Genotypen liegt bei über 50% in nicht nur meinen Augen. Ich würde für solche Verpaarungen auch nie einen Rüden zur Verfügung stellen. Des weiteren kann ich auch mir nicht vorstellen, dass ein verantwortungsvoller Verein solch eine Verpaarung genehmigen würde. Im Gegenteil, ich bin mir schon sicher, das der DWZRV/VDH/FCI nun diesen Gentest in die Zuchtordnung verankert.  

Wir werden nur mit klinisch gesunden Genotypen züchten und sollte dieses nicht mehr möglich sein, dann wird der Kennel vom Vugelbeerbaam zum Wohle der Rasse Greyhound die Zucht einstellen !

Schlagworte: , , , , , , ,

26 Antworten zu „Neuropathie bei Greyhounds“

  1. vugelbeerbaam sagt:

    Man versucht nun meine Einstellung zu diesen Thema, in einen anderen Blog etwas zu verharmlosen oder diese als FALSCH zu interpretieren. Man behauptet das somit das Genpoolpotenzial stark eingeschränkt ist und es somit nur eine Frage der Zeit darstellt bis zum nächsten Gendefekt.
    Hierzu möchte ich folgende Anmerkung abgeben:
    Kennt man die Zuchtlinien aus nicht skandinavischen Ländern nicht mehr ?? Eventuell schaut man einmal auf den Seiten http://www.greyhound-data.com nach und schon findet man einen Genpool der für die nächsten Jahre reicht. Man kann auch einmal in Richtung Frankreich, Schweiz, Österreich, CZ und sogar im eigenen Land sich umschauen, denn Genmaterial ist genügend da, nur das neuerdings hochgejubelte ist nur noch im eingeschränkten Umfang vorhanden.
    Leider findet man zur Zeit nicht mehr auf den direkten Wege diese Seiten Rumford Greyhounds in Verbindung mit den Gendefekt. Wer aber sich auf die Suche begibt, der findet auch diese Seiten !
    http://www.houndstation.de/houndstation/contenido-4.6.8/cms/front_content.php?idcatart=275&client=1&lang=1

  2. irishwolfhound sagt:

    es ist wohl der fluch der modernen zeit, dass wir für alles und jedes den gentest haben oder suchen, um uns aus der züchterischen verantwortung zu stehlen. testen wir halt und produzieren wir – wissentlich – weiterhin träger …

    gut für skrupelbefreite züchterInnen, die dann mit trägern weiter“arbeiten“ können.

    gut für die firma, die an den € 75,- für den gentest mit schneidet.

    gut für TA, die an den gentests mit schneiden.

    gut für das gewissen, welches man mit einer „getesteten“ verpaarung beruhigt.

    wieso sollten oben genannte daran interesse haben, dass man durch konsequenten zuchtausschluss obige „gelddruckmaschine“ unnötig macht?

    • vugelbeerbaam sagt:

      In meinen Augen, ist der Gentest eine der besten Hilfsmittel in der Greyzucht seit Jahren. Nur muß man ihn auch nutzen und so anwenden. Die sogenannte Zuchtsperre ist die einzige Möglichkeit, den Genpool wieder zu reinigen. Eine Zucht wie man es plant, ist Augenwischerei und führt nicht zum Erfolg, sondern zur Verschlimmerung der Lage !
      Man plant aber schon das Töten von Lebewesen, denn man hat sich ja schon damit abgefunden das auch Welpen mit genau diesen Gendefekt auf die Welt kommen können. Dieses ist von meinen Standpunkt unverantwortlich und wird bestimmt auch nicht so akzeptiert. Vertieft man sich etwas ins deutsche Tierschutzgesetz, dann ist dieses auch in meinen Augen nicht erlaubt.
      Es stellt sich nun aber auch die Frage, in welcher Geschwindigkeit dieser Test in die Zuchtordnung aufgenommen wird. Des weiteren stellt sich die Frage, ob nur Deutschland seine Zuchtordnung eventuell verändert oder erweitert. Welche Auswirkungen hat dieser Test für die weiteren Länder der FCI. Wenn man sich vorstellt, das der Genfehler bis in die 70zigern zurück zu verfolgen ist und in den 80zigern man das Problem schon im engsten Show-Züchterkreisen diskutierte, kommen weitere Fragen schon einmal auf. Man wußte genau in welchen Showlinien aus Skandinavien dieser Gendefekt vererbt wurde. Man konnte sogar Ende des Jahres 2008 auf einer deutschen Homepage lesen:
      Zitat: „Momentan ist davon auszugehen, daß nahezu jeder Greyhound, der skandinavische Vorfahren aus dieser Zeit hat, potentiell als Carrier anzusehen ist. Ein Teil der großen Deckrüden der letzten 20 Jahre hat den Defekt wohl getragen und weit in der Population verbreitet“
      Trotzdem verwendete man genau dieses Zuchtmaterial weiter und spielte so Gott. Ich kann dieses nicht verstehen, es ist in meinen Augen eine Schande !
      Aber man hat es ja lesen können, wie die Meinung von einigen Züchtern sich nun darstellt. Sagt man seine ehrlich Meinung, so wird man als DUMM bezeichnet oder man zieht Vergleiche mit einen Herrn H. aus vergangener Zeit. Tierlieb darf man da wirklich nicht sein, denn es geht doch nur um Greys ! Befinden sich in einen Wurf kranke Hunde, dann werden die eben entsorgt !
      Darüber sollte ein Welpenkäufer einmal nachdenken, denn der Genfehler kann auch erst im 12. Lebensmonaten ausbrechen. Was ist dann ??

  3. irishwolfhound sagt:

    es stimmt schon, dass der gentest – richtig eingesetzt – sehr rasch helfen könnte. aber wenn man die krankheit wirklich los werden hätte wollen, hätte man das ja wohl schon in den 80ern machen können, in dem man die betroffenen hunde von der zucht ausschliesst, fertig. ganz offensichtlich wollte man das aber nicht.

    und jetzt könnte man mit dem gentest in kombination mit zuchtausschluss der trägerhunde ganz schnell die krankheit los werden. aber ganz offensichtlich will man auch das nicht.

    the show must go on …

  4. bkessler sagt:

    Lesen wir doch mal, was die von irishwolfhound so hochgeschätzte Frau Dr. Sommerfeld-Stur dazu schreibt:

    „Der Einsatz molekulargenetischer Diagnostik in Hundepopulationen sollte nun unter Beachtung populationsspezifischer Besonderheiten erfolgen. Natürlich ist es auf den ersten Blick verlockend, die Möglichkeit der Detektierung jedes Genträgers in der Population auszunützen und das betreffende Defektgen praktisch auf einen Schlag aus der Population zu eliminieren. Wenn nur einzelne Tiere in einer Population das betreffende Gen tragen ist das auch der einzig vernünftige Weg. Immer dann aber, wenn das Defektgen in der Population eine höhere Frequenz hat ist dieser Weg zwar effektiv in Hinblick auf die Eliminierung des betreffenden Gens, aber absolut kontraproduktiv in Hinblick auf die Erhaltung der genetischen Varianz.“

    Sehr lohnenswert auch die Lektüre des kompletten Artikels:
    http://www.sommerfeld-stur.at/hundezucht/diagnostik/molekular

    hm, ist die jetzt auch gewissenlos und unethisch, Mitglied der bösen, bösen Showmafia? Oder handelt es sich schlichtwegs um eine populationsgenetische Tatsache, die dadurch nicht unwahrer wurde, bloß weil sie aus meinem Mund stammte?

    • vugelbeerbaam sagt:

      Natürlich habe ich den Beitrag gelesen und verstehe dieses auch, wenn es eine überwiegende Anzahl von betroffenen Greys geben würde. Dieses ist aber bei der Rasse Greyhound nun wirklich nicht der Fall !
      Hier betrifft es nur eine bestimmte Zuchtrichtung und auch diese bei weiten nicht zu 100%. Es betrifft, nach Deinen Aussagen (Stand 2008) die reinen Showgreys mit skandinavischen Blut ab 1970. Im Grunde die Greys, die in den letzten Jahren als das Rassestandart beschrieben wurden und massiv in Deutschland zur Showzucht eingesetzt wurden. Leider ist dieses aber eine Ansichtsache und so kann ich Dich schon ab hier nicht mehr verstehen.
      Auf der Suche nach Greys aus Showlinien habe ich auch sehr viele Hunde gefunden, die nicht auf skandinavische Blutlinien aufgebaut sind. In meinen Augen, ist Deine Auslegung der Anzahl von betroffenen Hunden etwas sehr übertrieben.
      Natürlich wirst Du auch berufsbedingt mehr an solch einer Zucht Interesse haben. Ich jedoch beschäftige mich nicht mit den klonen von Nutzvieh und deshalb schon allein ist unsere Grundeinstellung gegenüber von Lebewesen so verschieden.
      Aber kommen wir wieder zum Thema, denn hierzu habe ich noch einige Fragen.
      Dein erster Wurf der Rasse Greyhound viel vor wenigen Wochen. Du hattest Dich da schon mehrere Jahre mit diesen Thema beschäftigt und so stellt sich mir die Frage „Stellt Dein erster Greywurf ein Experiment dar ?“
      Eine weitere Frage stellt sich mir, beim lesen Deiner Homepage (Stand 22.08.2009 19:20 Uhr). Man kann da zum Beispiel lesen, das Deine Hündin trotz skandinavischer Blutlinie „FREI“ von diesen Genfehler getestet wurde. Leider finde ich keine Angaben hierzu über den Deckrüden. Wurde er schon getestet ?
      Was natürlich für alle Greyhalter auch von Interesse ist, wird man in absehbarer Zeit eine öffentliche Datenbank anlegen, wo man sieht welche Greys getestet wurden oder veröffentlicht man wenigstens die Testergebnisse im UW ?

  5. irishwolfhound sagt:

    was fr. kessler für den horizont hält, ist der tellerrand ihrer (labor)welt. damit schätzt sie auch die gesamtpopulation der greyhounds falsch ein und kommt zu einer anderen interpretation von fr. dr. sommerfeld-stur. diskussion? unmöglich.

    warum sollte fr. kessler den rüden testen? ist doch egal, wenn weiter träger gezüchtet werden … da kann man dann munter weiter testen und – gegebenenfalls – auch experimentieren. sie wird die welpenkäuferInnen finden, die zu ihr passen.

  6. bkessler sagt:

    Stimmt, Diskussion unmöglich. Das, was irishwolfhound an riesigem Genpool vorschwebt, kommt für die meisten Showzüchter nunmal nicht in Betracht, aus verschiedensten Gründen.
    Wir haben eines unserer Probleme gelöst und freuen uns darüber – das es offensichtlich die Mißgunst anderer weckt und so gar nicht ins quadratische Weltbild paßt, ist halt so.

  7. vugelbeerbaam sagt:

    Leider wird aber mit Deiner Antwort nicht ansatzweise einer meiner Fragen beantwortet und aus diesem Grunde möchte ich Dich noch einmal um Beantwortung der Fragen BITTEN.
    Hier noch einmal die Fragen von mir:
    „Dein erster Wurf der Rasse Greyhound viel vor wenigen Wochen. Du hattest Dich da schon mehrere Jahre mit diesen Thema beschäftigt und so stellt sich mir die Frage „Stellt Dein erster Greywurf ein Experiment dar ?“
    Eine weitere Frage stellt sich mir, beim lesen Deiner Homepage (Stand 22.08.2009 19:20 Uhr). Man kann da zum Beispiel lesen, das Deine Hündin trotz skandinavischer Blutlinie „FREI“ von diesen Genfehler getestet wurde. Leider finde ich keine Angaben hierzu über den Deckrüden. Wurde er schon getestet ?
    Was natürlich für alle Greyhalter auch von Interesse ist, wird man in absehbarer Zeit eine öffentliche Datenbank anlegen, wo man sieht welche Greys getestet wurden oder veröffentlicht man wenigstens die Testergebnisse im UW ?“

  8. bkessler sagt:

    Mein Wurf war genauso viel oder genauso wenig ein „Experiment“ wie jeder andere Wurf bei jedem anderen Züchter. Man kann planen und abwägen soviel man will, was am Ende rauskommt weiß man immer erst hinterher.
    Nachdem der Neuropathie-Gentest erst seit genau 8 Tagen zur Verfügung steht, erübrigt sich die Frage nach dem Testergebnis des Deckrüden. Das meine Hündin frei ist, freut mich sehr, ich bin allerdings auch schon im Vorfeld davon ausgegangen.

    Eine öffentliche Datenbank wird es hoffentlich nicht geben, sowas führt ausnahmslos zu Häme, Hetze und Brandmarkung – wer sich über einzelne Hunde informieren will, soll das bei deren Besitzern selbst tun. Nichtgetestete Verpaarungen wird es in Zukunft wohl kaum mehr geben, das Labor in Bern wird gerade überschwemmt von Einsendungen aus aller Welt (man mag es ja nicht glauben, aber auch Showgreyzüchter wollen keine kranken Welpen züchten!). Es steht jedem frei, ungetestete Deckrüden abzulehnen – ein bißchen Eigenverantwortung kann man schon verlangen. Das gilt übrigens auch für die Informationsbeschaffung – wer aus gekränkter Eitelkeit nicht selber nachfragt, ist am Ende selber schuld. Einen Anspruch, jedwede Neuigkeit ohne eigenes Engagement von alleine vor die Haustür geliefert zu bekommen, gibt es nirgends.

  9. vugelbeerbaam sagt:

    Ich fasse einmal kurz zusammen.
    Dein Grey ist daran gestorben und Du hast versucht die Ursache herauszufinden.
    Auf Deiner Homepage war 2008 folgende Sätze zu lesen:
    Zitat: Auf der Suche nach dem ersten gemeinsamen Vorfahren, der in allen Pedigrees betroffener Welpen gedoppelt (d.h. mindestens je einmal auf väterlicher bzw. mütterlicher Seite) ist, mußten wir bis in die 1970er Jahre zurückgehen. Momentan ist davon auszugehen, daß nahezu jeder Greyhound, der skandinavische Vorfahren aus dieser Zeit hat, potentiell als Carrier anzusehen ist. Ein Teil der großen Deckrüden der letzten 20 Jahre hat den Defekt wohl getragen und weit in der Population verbreitet. Durch Outcrossverpaarungen läßt sich zwar verhindern, daß in einem Wurf Neuropathie-Welpen fallen, spätestens in der nächsten Generation ist das Risiko aber wieder vorhanden. Nur wenn wir in Zukunft eine Möglichkeit hätten, die phänotypisch gesunden und leistungsfähigen Defektträger als solche erkennen zu können, wäre es möglich, das Problem in den Griff zu bekommen.

    Laut Deiner Homepage hat dann am 3.5.2009 ,die zur Verfügung gestellte Hündin, Joasis Sand In My Shoes ihren ersten Wurf mit den Deckrüden Sobers Ibicus bekommen.
    Beide Hunde sind aus skandinavischer Zucht und hätten zum Zeitpunkt des Deckaktes Träger des Gendefekts sein können.
    Aber es geht ja noch weiter mit der Zusammenfassung.

    Wir erinnern uns an Deine Worte !
    Zitat „es war kein Versuch“

    Wir erinnern uns auch an den Wissensstand zum Zeitpunkt der Verpaarung der unteranderen lautete:
    Zitat: „Durch Outcrossverpaarungen läßt sich zwar verhindern, daß in einem Wurf Neuropathie-Welpen fallen, spätestens in der nächsten Generation ist das Risiko aber wieder vorhanden.“
    Aber nach Deinen Worten, war dieses kein Versuch !!!!

    Nun steht weiter auf Deiner Homepage:
    Zitat: Alle unsere Hunde werden auf das Vorliegen des für Greyhound Hereditary Neuropathy verantwortlichen Gendefekts genotypisiert – diese Vorsorge liegt uns aufgrund eigener, trauriger Erfahrung ganz besonders am Herzen. Wir sind erfreut, daß unsere Dido den Genotyp reinerbig neuropathie-frei hat, und damit keine betroffenen Welpen bringen kann! ….

    Nennt man dieses Ehrlichkeit gegenüber der Welpenkäufer ??
    Nach Deinen Angaben kann die Dir zur Verfügung gestellte Hündin keine betroffenen Welpen bekommen. Aber nach Deinen Angaben wurde der Rüde doch noch gar nicht getestet ?? Wie kann man dann solche Aussagen treffen ??
    Meine Gedanken schreibe ich jetzt lieber nicht, aber von Tierliebe und verantwortungsvollen Züchter haben sie auch nicht zu tun !

  10. bkessler sagt:

    Du wirst es wohl nie kapieren: aus einem genetisch freien Hund KÖNNEN keine betroffenen=kranken Welpen fallen! Selbst wenn der Zuchtpartner Carrier sein sollte, gäbe es schlimmstenfalls wieder Carrier – die sind aber phänotypisch vollkommen gesund!

    Ich frage mich so langsam, ob derartige Unkenntnis der simpelsten genetischen Zusammenhänge mit verantwortungsvollem Züchten zu vereinbaren ist…

  11. irishwolfhound sagt:

    träger haben betroffenes gen, auch wenn sie phänotypisch gesund sind.

    ich zitiere laboklin:
    > Welche Vorteile haben DNA-Tests ?
    Die genetische Defekte, die zu diesen Erkrankungen beim Englischen Springer Spaniel führen, sind bekannt. Mit Hilfe von DNA-Tests können Erbfehler unmittelbar nachgewiesen werden. Somit ist ein sehr sicherer Nachweis sowohl von erkrankten als auch von gesunden Hunden möglich. Mit Hilfe dieser Tests können aber auch klinisch unauffällige Träger identifiziert werden, die die Erkrankungen in der Population weiter verbreiten können, mit üblichen Laboruntersuchungen aber nur unzureichend aufgedeckt werden können. Gerade durch eine Zucht mit klinisch unauffälligen Trägern wird das betroffene Gen unbemerkt in der Population weiterverbreitet und das Risiko von auftretenden Erkrankungen stark erhöht.

    http://www.laboklin.de/de/tiergenetik/erbkrankheit_hund/hund_fucosidose.htm

    zucht mit trägern, nur weil einem der riesige genpool der rasse aus optischen gründen nicht in den kram passt, ist einfach nur krank. aber so ist sie, die showzucht ohne leistungsanspruch: optische kriterien vor gesundheitlichen kriterien …

    qed

  12. bkessler sagt:

    es sind beileibe nicht nur optische Kriterien, die mich vor dem Einsatz eines Rüden aus „Leistungslinien“ abhalten. Wer glaubt, ein Hund wäre automatisch gesund und trägt ganz bestimmt keine Defekte, bloß weil er in ein, vielleicht zwei Jahren seines Lebens ganz toll schnell im Kreis herumlaufen kann, ist wohl mehr als blauäugig…

  13. vugelbeerbaam sagt:

    Wie verbissen muß man sein, wenn man schon auf seine eigenen Zitate die Opposition als nicht kapierend und mit Unkenntnis der simpelsten genetischen Zusammenhängen versucht zu deklarieren.
    Ja so kenne ich die Diskusionen mit Frau Dr. Barbara Kessler und habe mich schon damit abgefunden. Nur eigenartig das ich nicht nur allein dieser Meinung vertrete.
    Eventuell lesen aber auch die zukünftigen Welpenkäufer diese Worte und bilden sich ein eigenes Bild von dieser Zucht im Zwinger Rumford. Meine habe es zum Teil und sind meiner Meinung. Gut sie sind auch nicht aus einen Versuchslabor und arbeiten so auch nicht in der Klonforschung, aber das Akademiker das auch nicht vertreten können, wundert mich doch sehr.
    Im Grunde müßte man solche Diskusionen unterbinden und einfach den Kommentator sperren. Dieses würde aber bedeuten, das ich mich auf das gleiche Niveau herablasse. Das ist nicht meine Lebenseinstellung, den ich versuche immer ein Thema sachlich zu diskutieren, nicht wie Du.

    Zitat: „es sind beileibe nicht nur optische Kriterien, die mich vor dem Einsatz eines Rüden aus „Leistungslinien“ abhalten. Wer glaubt, ein Hund wäre automatisch gesund und trägt ganz bestimmt keine Defekte, bloß weil er in ein, vielleicht zwei Jahren seines Lebens ganz toll schnell im Kreis herumlaufen kann, ist wohl mehr als blauäugig…“

    Da stimme ich Dir einmal im vollen Umfang zu, denn diese Hunde aus der reinen Leistungsseite können sogar gesünder und den Rassestandart näher kommen, als manch ein Showgrey aus bestimmten Blutlinien!
    Optisch gesehen ist die Einschätzung eines Showgreys immer mit zwei Augen zu betrachten. Es wird nie den optimalen Greyhound geben, der jeden Richter und Züchter überzeugt. Die Erfahrung hattest Du ja auch vor kurzer Zeit machen müßen. Schönheit ist immer nur im Auge des Betrachters einzustufen und nicht zu verallgemeinern.
    So wie Du meine Hunde eventuell als nicht Perfekt ansiehst, so ist es auch bei mir gegenüber Deinen Hunden. Stelle Dir nur einmal vor, Du würdest meine Hunde als optimal einstufen. Nein, das würde ja bedeuten, Du würdest versuchen einen meiner Rüden zu bekommen.
    Gar nicht auszudenken, das ist ja schon fast wie ein Alptraum für mich und würde natürlich abgelehnt ! Aber zum Glück haben wir ja, wie viele andere Greyzüchter und Richter ein verschiedenes Schönheitsideal !

    Zitat:“Am 01.08. wurde Bliss unter dem Richter Hans Müller/CH mit V2, Dido mit V3 in der Offenen Klasse (6 insgesamt) bewertet. Dagegen verfehlten unsere beiden Mädels den Geschmack von Martha Heine/D am zweiten Tag wohl völlig und landeten auf sg3 bzw. sg4 – Hauptkritikpunkt was das „unkoordinierte Gangwerk“. Ist wohl noch niemandem vorher aufgefallen ;-) ))
    Also werden wir in der nächsten Zeit an der Koordination arbeiten – die Handlingtips werden wir aber totzdem nicht umsetzen, versprochen Blissi!“

    Eventuell sollte man doch auch einmal die Meinung von Frau Heine, einer reinen Showrichterin akzeptieren und nicht gleich wieder kontern !

    Kommen wir aber zurück zum Ausgangspunkt.
    Ich kann es ja verstehen, das man nicht immer sich alles merken kann und so auch einmal sein geschriebenes Wort vergisst. Ich kann Dir aber helfen, natürlich nur wenn Du dieses möchtest, indem ich Deine alte Homepage wieder online auf einen meiner Server stelle.

  14. bkessler sagt:

    na, Du bist ja nicht gerade zimperlich darin, meinen und den Ruf meines Kennels in der Öffentlichkeit so gut wie es geht zu diskreditieren – die heilige Inquisition aus dem Vogtland, sozusagen.

    Ehrlich gesagt habe ich es als Welpenkäufer immer mit Skepsis betrachtet, wenn sich ein Züchter in erster Linie episch darüber ausbreitet, wie schlecht und verkehrt und verantwortungslos die Konkurrenz ist, sich über seine eigene Vorgehensweise aber relativ bedeckt hält. Ich hab’ mir dann insgeheim oft gedacht, daß diese Leute das wohl irgendwie nötig hätten, und mich dort nicht weiter um einen Welpen bemüht…

    Du schreibst, Du betreibst „Zucht auf Grund Ahnenforschung, mit einer gesunden Blutlinie“ – hm, da würde ich mich als Welpenkäufer oder potentieller Deckrüdeninteressent natürlich fragen, woher der Müller das wohl weiß? Papier, und noch viel mehr das Internet, sind ja bekanntermaßen geduldig – jetzt wüßte ich als Welpenkäufer natürlich gerne mehr, WIESO ist die Blutlinie denn gesund?

    Ich gebe ja ehrlich zu, daß ich bis dato nie in Erwähung gezogen habe, einen Deckrüden aus dem Kennel from Vugelbeerbaam einzusetzen. Daß ich leider keinen bekommen werde, weiß ich ja jetzt, aber rein hypothetisch gefragt: warum könnte ein so Deckrüde für mich als Züchter interessant sein? Was kann mit der Züchter garantieren, welche Eigenschaften dieser Rüde vererbt und welche Krankheiten er sicher nicht trägt?

  15. vugelbeerbaam sagt:

    Ja warum kann ich so eine Aussage treffen, das im Grunde bis zu meinen E Wurf nicht der Gendefekt sich in der Linie befindet ? Meine Würfe A – D enthalten nicht das besagte Blut und der E – Wurf, nach Deinen Aussagen im Greyhound-Forum ist nicht betroffen. Aber haste bestimmt nur wieder vergessen Deine Aussage, wir werden eben alle nicht jünger und das gilt auch für mich.
    Ich freue mich ja sehr, dass Du meine Homepage überflogen hast, aber lese einmal genau da steht z.B. dass man uns jederzeit besuchen kann. Dieses natürlich ohne eine Kaufverpflichtung und ohne seinen Kaffee zu bezahlen. Stelle Dir vor, bei mir gibt es auch schon wieder verbindliche Bestellungen und sogar aus den Staaten von einen Showzüchter. Warum nur gerade bei mir ??
    Liegt es eventuell an meiner offenen und ehrlichen Art ? Liegt es daran, dass ich nicht hinter den Rücken anderer Greyhalter rede, sondern direkt mit ihnen ? Natürlich kann es auch an meiner Hundehaltung liegen und am Wesen meiner Linie. Eventuell auch schlicht nur an meinen Fremdblutanteil bei jeder Zucht.
    Das Du nie einen Deckrüden von mir in Erwähnung ziehen wirst ist mir klar, denn das würde ja bedeuten das meine Zucht ebenwürdig ist. Nein das geht nicht und würde wirklich Alpträume hervorrufen !!

    Zitat: „na, Du bist ja nicht gerade zimperlich darin, meinen und den Ruf meines Kennels in der Öffentlichkeit so gut wie es geht zu diskreditieren – die heilige Inquisition aus dem Vogtland, sozusagen.“

    Sobald Du meine persönliche Meinung als solche akzeptierst und nicht wie immer versuchst mich zu diskriminieren, solang wird das wohl so weiter gehen. Im Grunde antworte ich aber nur mit Deinen Worten, die jeweils ein paar Wochen zurückliegen. Es ist schon eigenartig wie schnell man seine Meinung ändern kann !
    Eine Frage hätte ich aber noch an Dich und diese bitte ich einmal ehrlich zu beantworten. Du kennst mich nicht persönlich, dennoch versucht Du immer meine Meinung als unwissend und dumm hinzustellen. Warum ??
    Sage nun bitte nicht das dieses nicht stimmt, denn ich speichere fast immer alles ab, vor allen schon allein durch Sicherheitsupdate des Greyhound-Forums.
    Freunde werden wir nie werden, aber akzeptieren könnten wir uns.
    Was nicht bedeuten soll, das ich eine Sinneswandlung zum Standpunkt gegenüber Deines Wurfes je vollziehen werde. Aber ich bin auch der Meinung, dass die Natur es regeln wird. Siehe dazu die skandinavischen Zuchtlinien und den jetzigen Gesundheitszustand.

  16. bkessler sagt:

    Es ging nie um Deine Meinung, die Zucht mit Carriern für Dich und Deinen Zwinger abzulehnen – das kannst Du halten wie Du willst, und niemand wird Dich von Gegenteil überzeugen wollen. Ich versuche Dir nur seit Monaten zu erklären, wie man auch bei der bewußten Weiterzucht mit Carriern sicherstellen kann, daß garantiert keine neuropathie-kranken Welpen geboren werden, und wieso Züchter, die diesen Weg gehen, nicht automatisch verdammenswert sind. Du hast es nie verstanden, deswegen gehe ich inzwischen davon aus, daß Dir die Mendelschen Regeln nicht geläufig sind.

    Und was Deine „gesunde Linie“ angeht – meinst Du nicht, daß es neben der Neuropathie auch noch ein paar andere Erbkrankheiten bei Greyhounds gibt, egal ob bei Renn- oder Showlinie? Wie garantierst Du, daß Deine Hunde frei davon sind? Und sag’ jetzt bitte nicht, man hätte Dich gemeinerweise mal wieder nicht darüber informiert…

  17. vugelbeerbaam sagt:

    Ich muß Dich leider endtäuschen, denn nicht wie Mendel der nachweislich die Begriffe Gene und Chromosomen nicht kennen könnte, habe ich mich damit mehrere Jahre beschäftigt. Aber das brauche ich Dir ja bestimmt nicht zu erklären.
    Du möchtest nun aber nicht damit andeuten, das wenn Du Trägertiere mit genetisch FREI verpaarst, das dann keine Träger in diesen Wurf fallen können. Das glaube ich jetzt einfach nicht !
    Ich erinnere aber an ein Zitat von 2008:
    Zitat: „Momentan ist davon auszugehen, daß nahezu jeder Greyhound, der skandinavische Vorfahren aus dieser Zeit hat, potentiell als Carrier anzusehen ist. Ein Teil der großen Deckrüden der letzten 20 Jahre hat den Defekt wohl getragen und weit in der Population verbreitet“

  18. bkessler sagt:

    Es ist ja schön, daß Du den Stand der Forschung vor 2 Wochen so schön abgespeichert hast, inzwischen wissen wir aber glücklicherweise mehr. Ich hab nirgendwo geschrieben, daß Träger x frei garantiert keine Träger bringt – ich habe geschrieben daß Träger x frei garantiert keine kranken Welpen ergibt. Das ist ein Unterschied, wie Du ja sicherlich weißt!

    Du hast meine Frage aber immer noch nicht beantwortet – wie kannst Du belegen, daß Deine Blutlinie gesund ist? Nicht in Bezug auf Neuropathie, sondern auf andere Krankheiten?

    Und noch eine Klarstellung für Dich als eifrigen Beweisesammler: ich habe niemals behauptet, Dein E-Wurf wäre nicht betroffen… ich habe geschrieben, in Deinem E-Wurf hätten definitiv keine von Neuropathie betroffenen Welpen fallen können. Ob Träger dabei sind, konnte und kann ich nicht ausschließen. Du solltest auf Neuropathie testen lassen, wenn Du damit weiterzüchten willst!

  19. vugelbeerbaam sagt:

    Da habe ich aber jetzt richtiges Glück gehabt, denn meine Hunde wurden zur Beweissicherung (ich hatte da so eine Vorahnung, die sich auch bestätigte) auf meine Kosten im Januar 2009 fast komplett auf sämtliche Krankheiten und da speziell auf Nieren, Herz, Lungen und Blutkrankheiten getestet. Das Ergebnis kannst Du im Grunde Dir ja Vorstellen. Mir liegen so in schriftlicher Form die Ergebnisse von Adelheid, Bärbel, Balu, Don Camillo, Darknes, Elton, Engelchen und Emy vom Vugelbeerbaam vor. Grund hierfür war die Behauptung einer Welpenkäuferin, das ein Welpe meines E-Wurfes am Tage mehr als 5 Liter Wasser benötigt und das er schwer mit einer seltenen Nierenerkrankung betroffen sei. Auch der Hund aus meiner Zucht wurde nun in Deutschland mehrfach getestet und ohne Befund auf Nierenerkrankung getestet. Diese Aussage wurde mir aber nur telefonisch mitgeteilt und liegt nicht in schriftlicher Form vor.
    Wie ich erst später erfahren habe, hat die im Ausland lebende und arbeitende Welpenkäuferin und Züchterin im DWZRV mehr als 40 Hunde. Hündinnen zum Teil im Wohnbereich und die Rüden laut Zeugenaussagen im Keller ! Weitere Auskünfte kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht in dieser Angelegenheit hier geben.

  20. bkessler sagt:

    Das ist ein schönes Ergebnis, „sämtliche Erkankungen“ ist auch eine tolle Aussage. Aber wie kannst Du daraus ableiten, daß Deine Hunde nicht vielleicht doch unerkannt bestimmte Erkrankungen vererben können, obwohl sie selbst phänotyisch gesund erscheinen?

    • bkessler sagt:

      Nicht falsch verstehen, ich will Deine Hunde nicht krankreden – aber ich finde nunmal die Schlußfolgerung „Hund ist gesund – deshalb kann er keine Krankheiten vererben“ ziemlich gewagt.

  21. vugelbeerbaam sagt:

    Zitat „Du solltest auf Neuropathie testen lassen, wenn Du damit weiterzüchten willst!“
    Das steht auch auf meiner Homepage, das ich erst nach einen Test einen weiteren Wurf plane. Zwischenzeitlich wollte ich zwar einmal schon vor einen Test den Wurf planen, dieses wurde aber auf Grund von Bildmaterial von betroffenen Welpen innerhalb von 5 Tagen wiederrufen. Ich habe kein Problem damit ehrlich darüber zu reden. Genau so sage ich schon mehrere Monate das der F-Wurf vom Vugelbeerbaam der letzte sein wird. Erinnere Dich in einen anderen Forum wurde mir für diese beiden Aussagen eine Werbung für meine Zucht unterstellt. Ist leider nicht so !
    Zu Deinen letzten Kommentar kann ich Dir nur sagen, das die Ergebnisse von mir so in Kurzform hier nur geschrieben wurden. Die kompletten Ergebnisse habe ich vorliegen und umfassen einen separaten Ordner.
    Natürlich kann kein Mensch eine 100% Garantie auf ein Lebewesen geben. In Deiner Berufsfeld kannst Du mir eine Milchleistung von einen Klon-Kuh oder den Fleischanteil eines Klonschweins auch nicht garantieren. Dieses belegen schon einige Veröffentlichungen über Nutzviehzucht in Verbindung mit Vermessungen und Fleischanteil bei Klonen. Man möchte es zwar, es wird aber immer eine Faktor X genannt Natur geben.

  22. vugelbeerbaam sagt:

    Ich verstehe Dich auch da nicht falsch, denn der Grund der Untersuchungen war zum damaligen Zeitpunkt nicht gerade erfreulich. In diesen Umfang wollte ich auch die Untersuchungen nicht, nur wurden auf Grund von Erkenntnissen aus Streitigkeiten zwischen Züchtern und Käufern eine solch umfangreiche Untersuchung gemacht. Ich hätte aber auch schreiben können, das ich dieses von mir aus machte zum Wohle meiner Hunde. Das wäre aber nicht die Wahrheit, denn es ging in erster Linie von den untersuchenden Ärzten in diesen Umfang aus. Ich wollte nur eine Untersuchung auf Nierenerkrankung und nach Schilderung der Sachlage wurde mir dieses vorgeschlagen mit fast all meinen bei mir lebenden Hunden.
    Eine 100% Garantie kann kein Hundezüchter geben und dieses schon allein aus der Tatsache, das auch Erbfehler erst in der 6 – 7 Generation zum Vorschein kommen können. Es ist eben ein Lebewesen wie wir und vollkommen sind wir doch auch alle nicht.

  23. irishwolfhound sagt:

    von garantie kann auch niemand ernsthaft sprechen. doch jede/r kann risiken minimieren, wenn er/sie nur möchte. und selbst neuropathie-träger können noch andere krankheiten haben …

Eine Antwort schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.